
Gipsmodelle - Ausgewählte Restaurierungen für die Ausstellung im Museum am Dom vom 19.02. - 13.06.2010
Kunstobjekte aus Gips weisen aufgrund ihres Materials Gips Besonderheiten bei der Restaurierung auf.
Durch das relativ weiche, poröse und stark saugfähige Material ergeben sich zahlreiche Einschränkungen bei der Wahl der auszuwählenden Restaurierungsmate-
rialien.
Zudem kommt die Tatsache, dass gerade bei weissen, ungefassten Gipsobjekten Oberflächenschmutz besonders deutlich auffällt.
Bei gefassten Gipsobjekten hingegen verlangen die oft unterbundenen Fassungen eine weitere gesonderte Behandlung.
Friedrich
Press
1904-1990
Für die Ausstellung im Museum am Dom und den in diesem Zusammenhang erscheinenden Katalog zu Friedrich Press wurden zahlreiche Gipsmodelle aus dem Nachlass des Künstlers im Restaurierungsatelier Gudrun Hanika bearbeitet.
Die Massnahmen umfassten differenzierte Oberflächen-
reinigungen, Verkleben von Gipsteilen an isolierten Bruchstellen, die ausgleichende Retusche mit unter-
schiedlichen Medien sowie Zustandsfotografie, Trans-
portverpackungen und Transporte.
